„Bra lalala“

 

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Südlich der Alpen ist nicht nur besseres Wetter, auch die Zeit tickt ein klein wenig langsamer. Nicht umsonst ist das kleine Städtchen Bra, in mitten der Poebene die Geburtsstube des langsamen Genusses: .

Piano, Piano! Die Italiener wissen, dass Genuss Zeit braucht und das passende Flair. Darum dreht sich alle zwei Jahre in der Altstadt von Bra vier Tage lang alles rund um Chäs. Und ein Käsmärit ohne Jumi ist wie kein Emmentaler ohne Loch. Wenn wir schon grad bei den Löchern sind, die verkaufen sich z’Bra besonders gut, ummantelt von ein wenig süßem Emmentaler; ‚Svizzero dolce‘, wie ihn die Italiener liebevoll nennen.

Birra artigianale, vino rosso, Americano und café Dopio fließen in Mengen zwischen den Käsebergen und Löchern hindurch. Bei so viel köstlichen Durstlöschern kann es schon mal vorkommen, dass man des frühen Morgens am Heimweg noch schnell austreten muss und die Blumen des städtischen Gartenamts düngt…. doch Halt! Umgehend folgt eine kleine tadelnde Dusche von oben. Der italienischen Mama entgeht keine Kleinigkeit und kleine Sünden bestraft sie bekanntlich sofort mit einer Gießkanne voll Wasser.

Genug geschnurret, am Ende zählen doch nur die Taten – und Fotos sagen mehr als tausend Worte.

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top secret: ein Stumpen in Ehren, kann Finä nicht verwehren